Dienst an der Menschheit und Gottesdienst sind das Herzstück des Gemeindelebens, das Bahá’í auf der ganzen Welt versuchen ins alltägliche Leben einzubringen. Es sind zwei verschiedene, aber untrennbare Elemente, die das Leben in der Gemeinde voranbringen. Abdu’l-Baháschreibt:
„Erfolg und Wohlstand hängen vom Dienst für und Anbetung zu Gott ab.“
Das Gebet ist integraler Bestandteil des Bahá’í-Lebens, ob auf der Ebene des Einzelnen, der Gemeinde oder der Institutionen. Bahá’í richten ihr Herz im Gebet täglich zu Gott – erbitten Seine Hilfe, flehen Ihn im Namen ihrer Lieben an, und lobpreisen und danken Ihm und suchen göttliche Bestätigung und Führung. Darüber hinaus beginnen Beratungstreffen und Versammlungen, bei denen Freunde das eine oder andere Projekt besprechen, meist mit Gebeten und enden mit Gebeten.
Bahá’í laden auch zu Versammlungen ein, bei denen sich Freunde, Bahá’í und andere gleichermaßen, zum Beten in der einen oder anderen Wohnung treffen. Solche Andachtstreffen dienen dazu, die geistige Empfänglichkeit der Teilnehmer zu wecken, und in Verbindung mit den Diensten, die sie leisten, führen sie zu einem Muster des Gemeindelebens, das vom Geist der Hingabe geprägt und auf das Erreichen geistigen und materiellen Wohlstands fokussiert ist.